Jetzt war ich doch nicht dort
Eigentlich wollte ich ja zur Apple Expo 2008 in Paris gehen, wenn ich schonmal da bin. Aber gerade in dieser Woche und an diesem Wochenende kam Sie zu besuch.
Ganz klar, Sie war mir viel wichtiger als die vielen schönen Elektro-Spielzeuge und daher beschloss ich wieder zu warten bis die Expo in meine Stadt kommt …
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Apple Expo 2008
Vom 17. – 20. September findet in Paris die jährliche Apple Expo statt.
Was für ein Glück, dass ich gerade in Paris bin
Die kostenlose Eintrittskarte habe ich auch schon
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Die Rillen in der Flasche
Hat sich schon mal jemand gefragt, ob die Rillen in einer Volvic-Flasche einen Nutzen haben? Mal abgesehn von diesem
Ganz einfach: In Frankreich gibt es kein Dosenpfand und soviel ich weiß bzw. hier mitbekommen habe kein Mehrwegsystem. Diese Rillen sind da, damit man die Flaschen ganzs Platzsparend zerdrücken kann

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Nackenschmerzen
Die Kombination einer Umhängetasche, gefüllt mit einem MacBook und einer 1,5l Flasche Volvic, zusammen mit einem Bett, an das man sich noch nicht gewöhnt hat, führt zu sehr starken Nackenschmerzen.
Aua!
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Entdeckungen der ersten Woche
So, nun habe ich meine erste Arbeitswoche hinter mich gebracht und ich muss sagen es gefällt mir hier wirklich richtig gut. Zwar habe ich einen 10 Stunden Arbeitstag, als ohne Pause 45 Stunden die Woche, aber das ist vollkommen in Ordnung. Bleibt immerhin noch genug Zeit um alle anderen wichtigen Sachen zu erledigen.
Nun einmal eine kurze Auflistung all der Sachen, die einem auffallen, wenn man in Paris lebt.
- Die Müllabfuhr kommt jeden Tag um 12 Uhr in der Nacht. Das liegt aber wohl eher daran, dass ein Geschäft unten in dem Haus ist, in dem ich wohne und die jede Menge Kartons wegschmeißen.
- Morgens werden die Straßen mit Wasser vollgepumt, damit der Müll in den Rinnen abfließen kann und am Ende der Straße aufgesammelt werden kann.
- Auf eine Strecke von 1km (vom Centre Pompidou bis zu meiner Wohnung) hängen 6 französische Flaggen. Das ist mal ein Nationalstolz.
- Es gibt extrem viele Obdachlose, die sich in manchen Ecken sogar richtige “Häuser” aus Kartons gebaut haben. Aber die sind alle ganz friedlich und pöbeln einen auch nicht an, wenn man an denen vorbeiläuft.
Das war erst der erste Überblick über meine Entdeckungen. Weitere werden in den nächsten Tagen und Wochen bestimmt noch folgen.
Nun werde ich mir erst einmal eine französische Prepaid Karte zulegen, weil auf dauer wird das mit dem deutschen Handyvertrag zu teuer.
Wenn ich in ein paar Wochen dann auch Internet zu Hause haben, dann werde ich bestimmt öfter schreiben. Denn im Moment sitz ich bei kostenlosen Internet auf einer Wiese im Jardin des Halles.
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Angekommen in Paris
So, nun bin ich also schon seit 3 Tagen in Paris. Irgentwie wirkt das noch alles recht unreal, aber immerhin ist es jetzt schon realer als vor ein paar Tagen.
Was soll ich sagen?! Meine Wohnung ist klein aber fein, mitten im 3e Arrondissement gelegen undweit von einigen Touristenattraktionen.
Man möge denken, ich hab mir in den letzten Tagen Paris angesehen und tausende Fotos gemacht. Nein, habe ich aber nicht. Alleine eine Sightseeing-Tour zu machen ist etwas langweilig, zudem hatte ich doch noch etliche andere Sachen zu tun. Konto eröffnen, in der Personalabteilung vorbeischauen, Essen einkaufen, Essen einkaufen, Essen einkaufen (Kühlschrank war ja komplett leer), Internetvertrag abschließen…
Wenn ich schon bei Internet bin. Bis ich mein Internet zu Hause habe (in 3 – 4 Wochen) hab ich immer noch die möglichkeit mich in über 400 kostenlose Wi-Fi Hotspots in ganz Paris einzuwählen. So wie auch gerade eben hier im Jardin des Halles. Aber auf dauer brauche ich schon eine eigene Verbindung zu Hause, denn irgendwann kommt auch mal der Winter
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