Sonntag Morgen im Supermarkt in Paris


Das war gerade das beste Einkaufserlebnis, das ich je hatte. Morgens um 10 Uhr im Supermarkt in Paris.

Gewöhnlich ist das so, dass man ewige Zeit braucht um sich mit seinen Einkaufskorb durch die Menschenmassen zwischen den Regalen zu manövrieren. Manövrieren ist wohl das beste Wort dafür, weil viele Franzosen die Angewohnheit haben, mitten im Gang stehenzubleiben und auch nicht aus dem Weg zu gehen, wenn ein anderer mal vorbei möchte. Aber an all das hat man sich mit der Zeit auch gewöhnt, und ich glaube ich hab diese Angewohnheiten auch schon etwas angenommen.

Der zweite große Stressfaktor im Supermarkt ist eindeutig die Kasse. Zwar gibt es hier so gut wie keine Omas, die ihr Kleinstgeld herauszittern, dafür ist der Ablauf an der Kasse einfach suboptimal. Erstens, weil die Kassiererin erst dann anfängt zu kassieren, wenn der vorherige Kunde auch wirklich weg ist. Zweitens, weil alle nur mit ihrer Kreditkarte bezahlen und diese vor allem erst in das Gerät stecken, wenn sie alle ihre Sachen schon in Tüten verpackt haben, anstatt währen des Zahlungsvorganges die Waren zu verstauen.

Aber wie gesagt, hat man sich an all das schnell gewöhnt und man ärgert sich schon gar nicht mehr. Mein Tipp für alle, iPod ins Ohr und entspannen.

Um wieder zurück zu kommen zum Anfang des Beitrages … heute Morgen war so gut wie nichts los, kein Mensch in den Gängen und ich war der Einzigste an der Kasse. Kein Mensch vor mir. Ein Traum, der leider nicht immer so sein wird, weil dieser besagte Supermarkt nur in der Vorweihnachtszeit am Sonntag geöffnet hat.

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Kommentare

Du warst nicht nur der einzige Mensch an der Kasse, du bist auch der einzige Mensch der einzig steigern kann. ;o)
grüße aus good ol germany

Da staunst du, was ich alles kann?! :D