Mach’s gut Ansbach


Seit gestern bin ich offizieller Student an der FH Ohm-Hochschule Nürnberg.

Nachdem ich gemerkt habe, dass die Arbeit als Werkstudent (20 Stunden die Woche) und ein Vollzeitstudium an einer etwas weiter entfernten Hochschule schlecht miteinander vereinbar sind, habe ich Anfang des Jahres entschlossen nach Nürnberg zu wechseln. Aber nicht nur aus diesem Grund hat es mich dort weggezogen. Es kam noch hinzu, dass sich in Ansbach etliche Vorlesungen überschneiden, da es für ein Fach nur einen Professor gibt und es sich aufgrund der geringen Studierendenzahl nicht rentiert eine zweite Vorlesung anzubieten.

Anders ist das in Nürnberg. Dort gibt es zum einen mehrere Professoren und zum anderen viel mehr Studierende. Außerdem kommt noch hinzu, dass ich von der Arbeit bis in den Hörsaal gerade einmal 5 Minuten zu Fuß brauche und nicht eine Stunde mit der Bahn nach Ansbach fahren muss. Neben der Zeitersparnis spielte auch der Kostenfaktor eine Rolle. Kosten für den ÖPNV im Semester bis nach Ansbach lagen bei EUR 650 bin Nürnberg gerade einmal 220 EUR. Zwar zahlt man pro Semester 100 EUR mehr Studienbeitrag, also dann 500 EUR zuzüglich Studentenwerksbeitrag und Verwaltungsgebühren von 92 EUR, als in Ansbach, aber was spielt das schon für eine Rolle bei einer Einsparung von fast 400 EUR.

Am Montag geht das Semester los und ich freue mich schon darauf, obwohl ich noch nicht weiß, ob meine Prüfungsleistungen aus den Studienschwerpunkten aus Ansbach anerkannt werden oder nicht. Wenn ja ist es toll, wenn nein ist das auch okay, weil sich das bei mir auf die Studiendauer nicht auswirken wird. Ich muss lediglich ein paar Prüfungen mehr schreiben…

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