Meine Berwerbung vom 11.01.2007


Vor genau einem Jahr habe ich auf “Senden” geklickt und weg war sie, die Bewerbung für ein sechsmonatiges Praktikum bei einer Bank in Frankfurt. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht wie sehr dieser eine Klick mein Leben verändern wird.

Genauso konnte ich zum Zeitpunkt der Zusage, als ich den Eintrag mit dem Titel “Mein neues Leben” verfasste, noch nicht wissen, dass mein Leben nach diesen Praktikum nicht mehr so sein wird wie davor.

Karrieretechnisch konnte mir nichts besseres passieren. Habe ich dadurch doch wichtige Kontakte geknüpft und eine wichtige Grundlage für meine berufliche Zukunft nach meinem Studium geschaffen. Die Bewerbung ist auch nicht gerade unschuldig daran, dass ich jetzt bei einer Tochtergesellschaft in Nürnberg als Werkstudent arbeite. Dadurch ist es wiederum dazu gekommen, dass ich den Studienschwerpunkt gewechselt habe, was eindeutig die richtige Entscheidung war.

Sollte nun das, was ich gestern in die Wege geleitet habe – was ebenfalls im indirekten Zusammenhang mit dieser Bewerbung steht – Erfolg haben, wird sich mein Leben aus Sicht des Studiums und der Karriere um einhundertachzig Grad ins positive gedreht haben.

Wer bis hier her gelesen hat wird sich sagen, dass mir wirklich nichts besseres geschehen konnte. Jedoch habe ich bisher nur über mein Studium und Karriere geschrieben. Mein Privatleben hat sich durch diese Bewerbung nun auch verändert. Der ein oder andere Aufmerksame Leser hat sicherlich schon gemerkt, dass diese Veränderung nicht von positiver Natur war.

Nun, wenn ich ein Fazit aus diesem Klick ziehen sollen, fällt dies mir sichtlich schwer. Aus Sicht des Studium/Karriere war dieser Klick wohl das beste was ich jemals gemacht habe. Aus Sicht meines Privatlebens wohl eher nicht, obwohl ich weiß, dass dieser Klick nicht alleine der Grund für diese Veränderung war.

Passend zu dieser Überlegung habe ich heute in einer Zeitschrift folgendes Zitat von Marilyn Monroe gelesen:

Karriere ist etwas Herrliches, aber man kann sich in einer kalten Nacht nicht an ihr wärmen.

Nachtrag: Nach nochmaligem Durchlesen dieses Eintrags habe ich das Gefühl, dass ich mein Privatleben schlechter darstelle, als es tatsächlich ist. Vielmehr bezieht sich das auf die vergangenen 365 Tage und spiegelt nicht die jetzige Situation wider. Zwar ist es im Moment nicht optimal, jedoch besser als vor ein paar Monaten. So, wenn ihr jetzt nicht verwirrt seid, dann weiß ich auch nicht ;-)

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