Hessen, das Land der altmodischen Sparer


Die FAZ berichtet heute, dass junge Hessen ihr Geld lieber in Sparbücher und Bausparverträgen anlegen, als in Investmentfonds und Aktien.

Trotzdem sollen die Befragten wischen 15 und 25 Jahren mehrheitlich geantwortet haben, dass sie sich mehr Information über Geld- und Finanzthemen wünschen.

Für mich ist es wirklich nicht verwunderlich, dass junge Menschen ihr Geld in eher konservative Geldanlagen investieren, da es scheinbar sicherer wirkt als beispielsweise Aktien. Bei Aktien bedarf es zudem noch einen nicht gerade geringen Zeit- und  Kapitalaufwand um ein einigermaßen sicheres Portfolio zusammenzustellen.

Letztlich frage ich mich jedoch, warum 51 Prozent der Befragten ihr Geld auf einen Sparbuch haben, wo sie auf Grund der Inflation sogar Verlust machen.  Wenn die jungen Leute doch an Geld- und Finanzthemen interessiert sind, warum sind sie dann noch nicht auf die ebenfalls sicheren Tages- oder Festgeldkonten aufmerksam geworden. Den Zinswahnsinn, wie er in der Branche genannt wird, kann man doch gar nicht mehr übersehen.

Hier 3,8% p.a. dort 4% p.a., anderswo 4,5% p.a. …

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Kommentare

Das Ersparte in Aktien oder Fonds anzulegen, sollte man wirklich nur tun, wenn man sich mit dem Thema auskennt.
Ansonsten kann es schnell schief gehen.