Hustle the Sluff – Das Wochenende in Berlin


War wohl nichts mit dem Bericht heute morgen. Nach einer kurzen Nacht und Frühdienst musste ich mich erst noch einmal aufs Ohr hauen. Hab jetzt auch eine schreckliche Erkältung, sodass ich den Nachmittag auch noch verpennt habe.

Jetzt aber mal zur eigentlichen Sache: Fangen wir doch einfach mal mit der Anreise an.

Um acht Uhr aufgestanden, Koffer fertig gepackt und anschließend mit dem Bus zum Flughafen Nürnberg. Dort erstmal eingecheckt und dann ab in den Abflugbereich, wo ich ersmal Ausschau nach Patrick gehalten habe. Scheinbar war er noch nicht da, hab ihn aber dann auch gar nicht sehen kommen. Erst als alle zum Boarding aufstanden liefen wir uns über den Weg. Nun gut, nach 45 Minuten Flug standen wir dann in Tegel und wussten erstmal nicht, wie wir zum Hotel kommen. Also erstmal eine geraucht und dann ab ins Taxi.

Dort kamen wir dann zum Glück auch irgendwann an und wir ich bezog erstmal das Zimmer. Patricks Zimmer war noch nicht fertig, also hat er seine Sachen erstmal bei mir abgestellt. Dort stand eine wunderschöne Tupper Kunststofffrischaltebox, gefüllt mit Stadtplan, Dartpfeil (beides für einen Random Walk), Brief, 2 Tickets für den Nahverkehr und eine Kette, um uns den Schlüssel um den Hals zu hängen. An dieser Stelle muss man noch erwähnen, dass es vielleicht sinnvoller gewesen wäre uns ein Tagesticket zu kaufen.

Nach einen kurzen Spaziergang um den See, saßen wir dann erstmal in der Lobby und warteten auf die anderen Schlüsselkinder, die auch nach und nach eintrafen. Um kurz nach 15 Uhr fuhr dann auch Erik und Marie mit dem Shuffle Shuttle vor. Nach einer kurzen Ansprache von Erik wurde dann ausgelost, wer an welchem der 6 Mystery-Rides teilnimmt. Oliver, Andi und ich hatten das Los mit dem Ride 1 gezogen und durften es uns, nachdem Marie uns noch Getränke gereicht hat, gleich im Auto bequem machen. Ich hätte vielleicht vorher noch schnell auf das Zimmer gehen sollen, um mir eine Jacke mitzunehmen. Daher kommt wahrscheinlich auch die Erkältung.

Im Auto fanden wir dann erstmal allen möglichen Technikkram vor. Unter anderem eine Musikanlage mit iPod, Handys, Monitor, Minibar (leider leer) und eine kabellose Tastatur, um via UMTS-Internetverbindung im Netz zu surfen. Habe ich und Andi auch gleich ausgenutzt, um einen mehrere Live-Blogeinträge zu schreiben. Irgendwann gabs dann eine SMS, in der uns eine Aufgabe gestellt wurde. Wir sollten die Titelmelodie von “Der dritte Mann” singen. Zum Glück gab es Internet und iTunes, was uns das Lösen dieser Aufgabe sehr erleichterte. Auf dem Video, dass Oliver gedreht hat, kann man unsrer Sangeskünste bzw. doch eher Summ-Künste bewundern. Das Video und auch die der anderen Rides gibt es auf shuffle-shuttle.de zu bestaunen.
Nach ca. 45 Minuten fahrt hat uns Erik dann am Gesundbrunnencenter rausgeschmissen und uns eine Kunststofffrischaltebox mit Taschenlampen, und Eintrittskarten für die Berliner Unterwelten in die Hand gedrückt. Erik meinte Thomas wartet auf dem Flakturm, wo Cache1 liegt lag, auf uns. Oben angekommen standen wir vor einer verschlossenen Stahltür und keine Spur von Thomas. Also, Handy raus und Thomas angerufen. Danach wieder runter, wo uns Erik rausgeschmissen hat und Thomas auf uns wartete. Er brachte uns dann zum U-Bhf Gesundbrunnen, wo eine wirklich sehr interessante Führung durch einen ehemaligen Luftschutzbunker begann.

Nach der Führung waren wir dann nch einmal auf dem Flakturm, um Cache1 zu finden und uns ins Logbuch einzutragen. Leider war es aber nicht mehr dort. Trotzdem danke noch einmal an Enno für die präzise Beschreibung. Anschließend haben wir dann erst einmal eine kleine Sightseeingtour gestartet, waren etwas essen und sind um 22 Uhr wieder im Hotel gewesen. Nach 30 Minuten Ausruhen haben wir uns dann auf den Weg zu einer Bar mit dem Namen “Lass uns Freunde bleiben” gemacht, wo wir die anderen Schlüsselkinder treffen sollten. Dort hatten wir mit einigen Leuten von T-Mobile und VM-People einen schönen, unterhaltsammen und süffigen Abend. Süffig, weil wir alle Getränke kostenlos bekamen. Man musste nur das Codewort “Hustle the Sluff” sagen. Nach und nach gingen dann alle wieder ins Hotel, nur Oliver, Andi und ich blieben bis zu letzt. Gut die VM-People blieben noch länger. Auf den Weg zum Hackeschen Markt machten wir noch einen kleinen Zwischenstop in einer Engländer-Kneipe und verdarben in den Kackeschen Höfen noch ein paar Berlinern ihr lustiges Luftbalonspiel. Schließlich waren wir um halb 5 wieder im Hotel.

Am nächsten Tag war dann um 11 Uhr ein Brunch mit allen Schlüsselkindern, T-Mobile-Frauen und VM-Peoplen in der kleinen Orangerie am Schloss Charlottenburg angesagt. Nach einen guten Essen, schöner Unterhaltung und Abschied von den Nicht-Schlüsselkindern machten wir nochmal eine kleine Sightseeingtour bis es wir uns – dann nur noch zu sechst – am Spreeufer in der nähe vom Hauptbahnhof noch gemütlich machten. Nach mehreren Verabschiedungen machten Patrick und ich uns auf den Weg zum Hotel und dann zum Flughafen und waren nach kurzen Flug wieder in der Heimat.

Auf jeden Fall war es ein tolles Wochenende, mit lauter netten Leuten, die man gerne mal wieder treffen würde. Ich habe mir zwar vom Beta-Drive etwas mehr erwartet, aber eigentlich bin ich ganz zufrieden wie es war. Eine allgemeine Erklärung von T-Mobile vor der ganzen Gruppe zu diesem Projekt hat meiner Meinung nach noch gefehlt. Außerdem vielleicht noch ein kleines Geschenk, als Erinnerungsstück, auch wenns nur ein kostenloser 24-Monats-Vertrag von T-Mobile gewesen wäre. ;-)
Zum Schluss geht noch ein großes Danke an (Reihenfolge ist völlig zufällig): Andreas, Bastian, Oliver, Judith, Rozana, Andi, Enno, Henning, Alexander, Conny, Manu, Gernot, Susanne, Erik, Marie, Thomas, Amos, Celia, Luna.

Falls ich jemanden vergessen habe, tut mir das leid. Sollte mir noch jemand einfallen wird er naturlich noch hinzugefügt.

Bilder und eventuelle Ergänzungen folgen übrigens später, oder morgen.

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Kommentare

Sehr schöner Bericht, ich bin schon total gespannt auf die ganzen Fotos :)

[...] Ich werd auch noch ein paar ernsthaftere Worte schreiben zum Ganzen, aber ein bisschen realistischere Erlebnisberichte könnt ihr bei einigen der Schlüsselkinder schon heute lesen: – Das Fazit des Abgeordneten – Ganz nüchtern am Feierabend – Verhaltensforschung bei Anne Dei mit Berlireport – Gedanken in Stückchen – Am Hintern – Am kehren – Update: Nun auch ich mit der ganzen Wahrheit, nackt und ungeschminkt – Update: Zarte Gedanken der Kritik – Update: verschnupft [...]

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